Achsel-Botox-Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen

Achsel-Botox: Übermäßiges Schwitzen in 10 Minuten beenden

Medizinische Ästhetik5 min read

Achsel-Botox blockiert vorübergehend die Nerven, die die Schweißdrüsen steuern — eine schmerzlose 10-minütige Behandlung, die übermäßiges Schwitzen und Geruch für etwa vier Monate stoppt.

Der Sommer bringt übermäßiges Schwitzen und damit Körpergeruch mit sich — im Büro, im Aufzug, in einem Meeting, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf einer Hochzeit, sogar in den romantischsten Momenten. Die Lösung ist inzwischen jedoch sehr einfach: Achsel-Botox kann uns innerhalb weniger Minuten von dieser unangenehmen Situation befreien.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass übermäßiges Schwitzen etwa 3 % der Bevölkerung betrifft, in der Türkei rund 2,5 Millionen Menschen. Neben dem körperlichen Problem gibt es auch psychologische Auswirkungen: Experten zufolge beeinträchtigt übermäßiges Schwitzen das soziale und private Leben und kann zu einem Verlust des Selbstvertrauens führen.

Eine einfache, angenehme Methode

Botox dient längst nicht mehr nur der Verschönerung, es ist auch eine Technik, die übermäßiges Schwitzen löst. Wir bestimmen zunächst mit einigen Tests die Schwitzbereiche unter dem Arm und injizieren dort anschließend Botox. Durch die vorübergehende Blockade der Nervenzellen in diesem Bereich stoppt die Behandlung das Schwitzen. Achsel-Botox beseitigt sowohl den Geruch als auch die Feuchtigkeit, die mit übermäßigem Schwitzen einhergeht, und verschafft den Betroffenen ein angenehmeres Leben.

Eine 10-minütige, schmerzlose Anwendung

Achsel-Botox dauert nur 10 Minuten und wirkt etwa vier Monate lang. Ist es schmerzhaft? Nein, 20 Minuten zuvor wird eine wirksame Betäubungscreme aufgetragen, und mit Nadeln der neuen Generation ist während des Eingriffs kein Schmerz spürbar. Im Vergleich zu Waxing, Epilation oder Laser-Haarentfernung im selben Bereich ist praktisch kein Schmerz vorhanden.

Seit Beginn des Sommers ist die Zahl der Menschen, die sich Achsel-Botox spritzen lassen, deutlich gestiegen. Beliebt bei Menschen aus allen Lebensbereichen, besonders bei Büroangestellten und Beschäftigten im Dienstleistungsbereich wie Restaurants und Geschäften, dauert die gesamte Anwendung etwa eine halbe Stunde, sodass viele sie in ihrer Mittagspause erledigen. Unmittelbar danach kann man in den Alltag zurückkehren, im Meer oder Pool schwimmen und Deodorant benutzen — oft mit einem spürbaren Schub an Motivation und Konzentration.

Gibt es ein Risiko?

Solange der Eingriff von einer geschulten, erfahrenen und professionellen Fachkraft mit zugelassenen Produkten durchgeführt wird, besteht praktisch kein Risiko. Bei manchen empfindlichen Hauttypen können sehr selten leichte Rötungen und blaue Flecken an der Einstichstelle auftreten. Achsel-Botox verursacht keine dauerhafte Schädigung der Schweißdrüsen; da es nur in diese injiziert wird, löst es lediglich das Schwitzproblem.

Ein Ende des Hochzeitstags-Albtraums

Der Sommer ist die beliebteste Hochzeitssaison, doch Hitze und Stress machen Schwitzen sowohl für Bräute als auch für Bräutigame zum Problem. Neben dem Geruch kann sichtbare Feuchtigkeit auf der Kleidung, die auf Fotos für immer festgehalten wird, zu einem echten Albtraum werden. Wir empfehlen Paaren, sich mindestens 15 Tage vorher Achsel-Botox spritzen zu lassen, damit sie am großen Tag eine Sorge weniger haben.

Weitere Optionen gegen Schwitzen

Es gibt einige weitere Methoden, doch Botox ist die erfolgreichste. Die früher unter dem Arm verwendeten aluminiumhaltigen Präparate wurden aufgegeben, da Aluminium vom Körper aufgenommen wird und schädlich ist. Aktuelle „Antitranspirant“-Produkte wirken meist nur als Deodorant, sie verhindern das Schwitzen nicht, sondern überdecken lediglich den schlechten Geruch durch Bakterien, die in der Feuchtigkeit wachsen; selbst dann bieten nur silberhaltige Produkte eine 24-Stunden-Wirkung. Es wurde ein Gerät entwickelt, das die Schweißdrüsen mit Mikrowellenenergie dauerhaft zerstört, doch bei rund 3.000 Dollar pro Sitzung halten viele es für eine unnötige Ausgabe.

Verfasst von Prof. Dr. Ferit Demirkan, Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie

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